Februar 2003

Dem Horizont entgegen
Die Sonne langsam sinkt.
Ihr Leuchten, immer schwächer,
die Schatten kaum durchdringt.

Und meine Augen schweifen
Weit übers ferne Land.
Wie gern würd‘ ich’s durchstreifen
Es ist so unbekannt.

Das Korn wiegt sich im Meere
Mit jedem Windeshauch.
Fühlt ich nicht diese Leere,
so täte ich dies auch.

Im dunkelroten Glühen
Verblasst der Sonne Schein.
Die Welt scheint still zu stehen –
Schwarz bricht die Nacht herein.