2001

Angst.
Eine tief innen drin sitzende,
fast körperlich spürbare Angst.
Um ihn herum nur noch Schemen.
Eine Gestalt, die sich entfernt.
Daliegen. Unfähig, etwas zu tun.
Spüren, wie das Leben aus einem heraus fließt.
Dann neue Schemen. Hektik.
Gestalten in Weiß und Rot, die teilweise herumrennen,
hilflos sich unverständliche Sachen zurufen.
Dazwischen ein Piepen, das immer unregelmäßiger wird.
Bilder. Wie Klischeehaft.
Ungeordnete Bilder, die doch irgendwie einen Sinn ergeben,
ihm bekannt vorkommen.
Das Piepen wird eindringlicher. Licht.
Ein langes, durchdringendes Piepen,
das die sich ausbreitende Ruhe wie ein Messer
durchschneidet.
Dann nichts.